Branchenbesuch im Müglitztal: Lokale Uhrenmanufakturen im Fokus

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04.09.2026 09:15

Foto vom Gespräch

Glashütte ist weit mehr als nur für seine Bergbauhistorie und die touristisch reizvolle Lage im Osterzgebirge bekannt. Vor allem steht der Ort als Synonym für exzellente Handwerkskunst, eine lebendige Uhrmachertradition und gilt als eines der internationalen Aushängeschilder des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Am Mittwoch, dem 2. September 2026, stattete eine Delegation um Ministerpräsident Michael Kretschmer, Landrat Michael Geisler und Bürgermeister Sven Gleißberg diesem wirtschaftlichen Schwergewicht einen Besuch ab. Angeschlossen hatten sich auch die Geschäftsführer aller namhaften Uhrenmanufakturen im Tal der Müglitz zu einem gemeinsamen Austausch. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen, die die hiesigen Uhrenhersteller bewegen, sowie das Ziel, sich ein umfassendes Bild von der Branche zu verschaffen.

Im Anschluss öffnete die Lange Uhren GmbH als traditionsreicher Vertreter der Handwerkskunst ihre Türen und hieß die Gäste in der eigenen Manufaktur willkommen. Ministerpräsident Kretschmer, Landrat Geisler und Bürgermeister Gleißberg besichtigten die Werkhallen und tauchten ein in das Herzstück der Chronometerfertigung. Den krönenden Abschluss bildete die Eintragung der Gäste in das goldene Buch des Unternehmens, das auch unter dem Namen A. Lange & Söhne weltweit bekannt ist.

Im Rahmen eines abschließenden Rundgangs führten die Inhaber der Mühle-Glashütte GmbH die Gäste durch die Fertigungsstätte für nautische Instrumente und Feinmechanik. Damit endete ein ereignisreicher Tag im Mittelpunkt der Stadt Glashütte.

Landrat Michael Geisler fasst den Tag zusammen: „Seit dem 19. Jahrhundert stehen die in Glashütte gefertigten Uhren für exzellente deutsche Handwerkskunst und eine lebendige Uhrmachertradition aus dem sächsischen Osterzgebirge. Wir haben die Uhrenindustrie in Glashütte persönlich vor Ort genau unter die Lupe genommen, um das außergewöhnliche Können der Fachkräfte hinter den präzisen Zeitmessern sowie das wertvolle handwerkliche Erbe angemessen zu würdigen.“