Mobilfunk

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Deutschland verfügt derzeit über drei Mobilfunknetze und somit auch drei Netzbetreiber: Telekom Deutschland, Vodafone und Telefónica (O2).

Die Mobilfunk-Monitoring-Karte zeigt die regionale Abdeckung aufgeschlüsselt nach Netzbetreibern, wobei die Mobilfunktechnologien 2G, 4G und 5G dargestellt sind. Im Jahr 2019 konnte ein weiteres Unternehmen, die 1&1, Frequenznutzungsrechte erwerben. Das 1&1-Mobilfunknetz befindet sich im Aufbau und wird derzeit ausschließlich als Alternative zu herkömmlichen DSL-, Glasfaser- und Kabel-Internetanschlüssen genutzt. Sobald 1&1 öffentliche Mobilfunkdienste über das eigene Netz anbietet, wird die entsprechende Netzabdeckung in der Karte veröffentlicht.

Der aktuelle Stand der Mobilfunkabdeckung mit 5G kann auch anhand der im Internet öffentlich zugänglichen Karten der jeweiligen Mobilfunknetzbetreiber abgerufen werden. Diese Netzabdeckungskarten sind auf folgenden Internetseiten dokumentiert:

Förderung

Im November 2019 hat die Bundesregierung die Mobilfunkstrategie veröffentlicht. Die Mobilfunkstrategie zielt darauf ab, eine flächendeckende Versorgung mit mobilen Sprach- und Datendiensten (LTE/4G) sicherzustellen.

Die Mobilfunkförderung ist eine der Hauptkomponenten der Mobilfunkstrategie. Die Förderung des Mobilfunks umfasst die Förderung der Errichtung und des Betriebs von passiver Mobilfunkinfrastruktur, einschließlich Mobilfunkmasten sowie deren Anbindung und Erschließung. Nur Regionen werden gefördert, in denen keine leistungsfähige Mobilfunkversorgung vorhanden ist und die Förderung aufgrund von Versorgungsauflagen und vertraglichen Ausbauverpflichtungen nicht eigenwirtschaftlich erfolgen wird. Da die Förderung diskriminierungsfrei ausgestaltet ist, ist die geförderte Infrastruktur für alle Mobilfunknetzbetreiber zu gleichen Bedingungen zugänglich.

Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH (MIG) ist verantwortlich für die Umsetzung der Mobilfunkförderung der Bundesregierung. Um allen Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinden und Unternehmen den Zugang zum Entwicklungspotenzial und den Zukunftschancen der Digitalisierung zu ermöglichen, hilft sie dabei, bestehende Funklöcher zu schließen. Die MIG arbeitet mit dem gesamten Leistungsspektrum, um neue Mobilfunkmasten zu errichten und die bestehenden Funklöcher zu schließen: von der Planungsphase bis zur Erfolgskontrolle. Darüber hinaus bietet sie auch Beratungs- und Hilfeleistungen an, um aktuelle Ausbauhemmnisse zu überwinden.

Im Freistaat Sachsen ist die Digitalagentur Sachsen (DiAS) Ansprechpartner für den Mobilfunkausbau vor Ort. Die „Taskforce Mobilfunk“ koordiniert die Standortsuche und -errichtung sowie den erforderlichen Kommunikationsprozess zwischen den beteiligten Parteien wie Mobilfunknetzbetreibern, Tower Companies und Kommunen.

Im November 2023 hat das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gemeinsam mit der DiAS den Digitalen Infrastrukturatlas Sachsen veröffentlicht. Darüber kann die Mobilfunkabdeckung im Freistaat Sachsen abgerufen werden.

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